Bis anhin bestand die Groupe Mutuel aus 15 Krankenkassen. Anfang 2011 werden diese Kassen zu vier Krankenkassen fusionieren: Avenir, Philos, Easy Sana und Mutuel Krankenversicherung. Mit einem Vergleich kann aber auch innerhalb der selben Gruppe viel gespart werden.
Jede dieser 4 Kassen wird mindestens 165‘000 Mitglieder haben. Die Mitgliederzahlen sind für die Höhe der gesetzlich vorgeschriebenen Reserven wichtig, denn grosse Krankenkassen brauchen weniger Reserven als die kleineren. So müssen Krankenkassen mit weniger als 50‘000 Versicherten 20 % der Prämieneinnahmen als Reserven ausweisen. Das hat bisher 7 der bisherigen Groupe Mutuel-Kassen betroffen. Neu müssen alle vier Kassen nun nur noch Reserven in der Höhe von mindestens 10 % haben.
Falls Du durch die Fusion ab 2011 nun bei einer neune Krankenkasse versichert sein wirst, musst Du aber kaum Nachteile hinnehmen, denn gemäss einer Auswertung wird keine Krankenkasse der Groupe Mutuel über dem Durchschnitt von 8,6% ansteigen!
Trotzdem kann sich ein Krankenkassevergleich lohnen, denn die vier neuen Groupe Mutuel Krankenkassen haben natürlich auch verschiedene Prämien. Ist die bisherige Krankenkasse nicht die günstigste, lohnt sich ein Wechsel auch innerhalb der Gruppe oft sehr, denn es kann bis zu 1500 Franken gespart werden. Der Vorteil ist, dass man Prämie spart aber trotzdem weiterhin vom vertrauten Service profitieren kann.
Ein Kassenwechsel ist besonders lukrativ, wenn man auch eine Zusatzversicherung bei der Groupe Mutuel abgeschlossen hat. So kann die Kasse gewechselt werden, aber man hat nach wie vor die Grund- und Zusatzversicherung bei der gleichen Krankenkasse.
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