Jack Money, Student und Privatdetektiv gönnt sich nach einer intensiven Arbeitsphase endlich ein paar Tage Ruhe in Ascona. Kaum angekommen, entdeckt er einen Schwerverletzten und wird als Hauptverdächtiger festgenommen. Antonio, der Polizist der für Jack zuständig ist scheint Jack zu glauben und wittert eine Spur. Jack erhält einen Zettel mit einer Adresse und einer Notiz, dieser führt ihn in das Haus eines furchteinflössenden Mannes.
Was bisher geschah:
2.1 Folge: Zimmer mit Blick auf See
2.2 Folge: Beissender Rauch
2.3 Folge: Ein graues Zimmer
2.4 Folge: Salame e verità
2.5 Folge: Steinhäuser
2.6 Folge: Zigarren und Whiskey
„Jack, also heisst du. Du willst wissen, weshalb wir dich in ein anderes Zimmer versetzt haben?“ Jack war ausgesprochen froh, dass der Andere Deutsch sprach, wenn auch gebrochen. Plötzlich stand der Mann auf, ging einige Schritte nach hinten und langte mit der rechten Hand blitzschnell unter sein Jackett. Das Herz von Jack begann für einen kurzen Moment zu rasen, damit hatte er nicht gerechnet, reflexartig wollte er aufspringen und sich in Sicherheit bringen, doch der andere war einen Sekundenbruchteil schneller als Jack. Sein Atem begann zu stocken, beinahe wurde ihm Schwarz vor den Augen.
Als der dickliche Mann Jack`s Reaktion bemerkte begann er lauthals zu lachen und zog ein Funktelefon unter seiner Jacke hervor. Eines dieser alten Modelle, die hauptsächlich durch ihre Grösse bestachen. Immer noch vor sich hinlächelnd tippte er eine Nummer ein und hielt sich das Ding ans Ohr. Allmählich beruhigte sich Jack und setzte sich zurück in seinen Sessel. „Ciao Sergio,…si….si, claro….ciao. So Signor Money, jetzt kann ich ihnen weiterhelfen. Ich bin Inhaber eines Gipser und Malergeschäftes. Wir hatten den Auftrag erhalten, dein Zimmer neu zu streichen und einige Löcher zu zuzugipsen. Sergio hat mir gerade bestätigt, dass er an jenem Abend früher mit einer anderen Arbeit fertig war und deshalb noch das nächste Zimmer hatte machen wollen. Darum hat man dich in ein anderes Zimmer verfrachtet.“ Er lächelte und sein Schnauz wippte sanft dazu.
Jack immer noch bleich vor Schreck lehnte den ihm angebotenen Kaffee ab und verabschiedete sich dankend. Schnurstracks kehrte er zum Auto von Antonio zurück, der gemütlich eine Zeitung las. Jack riss die Tür auf und wollte sich bei Antonio beschweren. „Herzlichen Dank für die Darbietung grinste ihm dieser entgegen und pflückte ihm ein winziges Mikrofon vom Hemdkragen. Auf der ganzen Rückfahrt sagte Jack kein Wort und schmollte vor sich hin, er hasste es, wenn man sich auf seine Kosten amüsierte, besonders am frühen Morgen!
Zwei Tage später schlenderte Jack gemütlich den Zürichsee entlang, in seiner Hand ein Migros- Budget Energiedrink. Einen Tag nach dem Vorfall mit dem Maler, war er aus der Untersuchungshaft entlassen worden, da das Opfer aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht war und eine ihn entlastende Aussage hatte machen können. Das ganze hatte sich als eine Familienfehde entpuppt, die weder mit Jack noch mit dem Malergeschäft etwas zu tun gehabt hatte.
Nun genoss er die letzten Sonnenstrahlen, bevor diese einer kühlen Herbstnacht Platz machen mussten. Das erste Mal, war Jack ausgesprochen froh war, endlich wieder aus den Ferien zurück zu sein. Das nächste Mal würd er, so schwor er sich, die Ferien zu Hause in den eigenen vier Wänden zubringen!
Dies ist vorerst die letzte Staffel des Save-Money Krimis….
Wie hat euch der Krimi gefallen? Wollt ihr eine neue Staffel mit Jack Money oder habt ihr Ideen für ganz andere Projekte welche hier auf dem Blog durchgeführt werden können? Lasst es uns wissen! Danke allen für die Kommentare, Gefällt mir und +1 zum Save-Money Krimi!
Liebe Grüsse,
Pi & Valeria





